Architekturprojekt: Bau eines Jugendzentrums - von der Idee zum Modell

Die beiden zehnten Klassen setzten sich in diesem Schuljahr über mehrere Wochen kreativ mit dem Thema Architektur auseinander.

 

Nach einem theoretischen Einstieg in das Thema ‚Fantastische Architektur der Gegenwart‘ am Beispiel Dennis Oppenheims ‚Bus Home‘ und einer allgemeinen Einführung in die Anfertigung von Planzeichnungen, bekamen die Schüler die Aufgabe, in Gruppen wie Architekten an einer Ausschreibung zu einem Wettbewerb teilzunehmen und ein Jugendzentrum zu entwerfen.

 

Neben allgemeinen Vorgaben wie z.B. der Grundstücksgröße mussten zunächst Überlegungen zu den Funktionen eines Jugendzentrums angestellt werden. Unter der Leitfrage „Was muss ein Jugendzentrum leisten“ wurden neben der äußeren Gebäudeform auch Freizeit- und Sportangebote in Innenräumen und im Außenbereich überdacht.

 

Nach diesen Vorüberlegungen konnten die Schüler dann die Gruppenarbeit mit ersten Skizzen und anschließenden Planzeichnungen beginnen. Sie fertigten detaillierte Außen- und Innenansichten sowie einen Grundriss des gesamten Grundstückes an. Dabei fiel den Schülern vor allem die Umsetzung ihrer Zeichnungen in eine maßstabsgetreue Zeichnung schwer, da man sich erst mal über Größenverhältnisse von Räumen bewusst werden musste. Es wurden auch der BK-Raum oder die Sporthalle vermessen, um eine bessere Vorstellung von den Flächen zu bekommen. Die Ideen zu der Ausgestaltung der Räumlichkeiten und die Kreativität bei der Umsetzung der Gebäudeform wurden dagegen nur durch das Wissen gebremst, dass dies auch noch in Modellen nachgebaut werden sollte.

Im Anschluss an diese eher technische Arbeit bauten die Schüler dann ihre selbst entworfenen Jugendzentren als Modelle nach. Hierbei hatten sie mehr Raum für Kreativität, da sie sich hauptsächlich um das Gebäude und die Gestaltung des Grundstücks kümmern mussten. Die Schüler scheuten weder Kosten noch Mühen und brachten auch selbst Materialien mit, um ihre eigenen Ideen möglichst gut umsetzen zu können.

Letztendlich haben sie aufgrund ihres großen Engagements und ihrer hohen Motivation sehr gute Ergebnisse erzielt und man merkte, dass durch die Verbindung von Technischem und Kreativem die meisten Freude an diesem sehr anspruchsvollen und zeitintensiven Projekt hatten.

 

MAK