Drogen im Straßenverkehr

In Übereinstimmung mit den Lehrplänen Biologie kooperiert das Evangelische Gymnasium mit der Polizei in der Drogenprävention. 

 

Im Fachunterricht geht es dabei um die Geschichte der Stoffe, soziale Hintergründe, aber vordringlich um die physiologischen Wirkungen im Körper. Wo wirken Drogen? Wie wirken sie? Welche Langzeitschäden bringt der Konsum mit sich? In der Projektarbeit mit der Polizei stehen ganz andere Themen im Vordergrund.

 

Oliver Wicklein von der Polizeiinspektion Hachenburg vermittelte den Neuntklässlern die praktischen Auswirkungen: Auf was achtet die Polizei bei Kontrollen? Wie teuer wird es? Ist der Konsum illegaler Stoffe tatsächlich straffrei? Mit welchen Auswirkungen muss man rechnen?

 

Dass Fahren unter Alkohol nicht "gesund" ist, weiß eigentlich schon jeder Schüler. Nicht ganz so bekannt: Bei rund einem Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle sind Drogen im Spiel. Doch klassische Aufklärungskampagnen mit Zeitungsannocen, Plakaten oder Kinospots zeigen kaum Wirkung. Daher geht die Polizei neue Wege und in die Schulen. Medium sind hier Bilder aus der Praxis der Beamten. Denn viele Drogenfahrer zahlen den Konsum mit ihrem Leben. Denn bei einem Viertel aller tödlichen Verkehrsunfälle sind eben Drogen - legal oder illegal - im Spiel.  

 

"Beispiele aus der Region wirken besonders eindrucksvoll", weiß Oliver Wicklein zu berichten, "denn gerade hier auf dem Land finden sich in den meisten Klassen Schüler, die jemanden kennen oder Freunde von jemandem kennen, der im Verkehr mehr oder weniger schwer verunglückt ist".

 

THO