Die eigene Kirchengemeinde krea(k)tiv erleben

Ein Projekt im evangelischen und katholischen Religionsunterricht der 5.Klassen

Die Plakate finden Sie größer in der Galerie weiter unten!Die Plakate finden Sie größer in der Galerie weiter unten!

 

Ausgehend von der Erkenntnis, dass heute die Lebenswirklichkeit vieler, vor allem jüngerer Menschen und die Welt der Kirche oft beziehungslos nebeneinander stehen, sollen die Jungen und Mädchen ihre Erfahrungen mit den unterschiedlichen Gestaltungen kirchlichen Lebens kennen lernen und Interesse für ihre Ortsgemeinde entwickeln. Ausgangspunkt sind die Kirchengemeinde am Schulort oder die verschiedenen Herkunftsgemeinden. Auch Sakralbauten anderer Konfessionen oder Religionen wurden mit einbezogen.

 

Dabei wurden folgende Lernfelder gebildet:

  • Besuch eines Kirchengebäudes am Schulort - Menschen, Gebäude und Angebote einer evangelischen Kirchengemeinde erkunden.
  • Über die Ortsgemeinde hinaus - Herkunftsgemeinden der Schüler, ggf. christliche Kirchen in der Umgebung - Stationen aus der regionalen Kirchengeschichte.
  • Das Zugehörigkeitsgefühl stärken, indem Mädchen und Jungen die Kirchengemeinde und das Kirchengebäude vor Ort kennenlernen. Sie nehmen die Vielseitigkeit der kirchlichen Angebote wahr und kennen Menschen, die in der Kirchengemeinde tätig sind.
  • Porträt einer Kirche/Gemeinde
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Gebäude der Ortskirchen.

(Klicken Sie zum Vergrößern auf die kleinen Bilder!)

 

Durchführung:
 

  • Schüler/innen trugen in Gruppenarbeit ihre Infos aus den Projektaufgaben in die vorgegebene Plakatstruktur ein. Die Gruppen wurden nach Gemeindezugehörigkeit gebildet. Aus bestimmten Gemeinden stammte nur ein/e Schüler/in, in diesen Fällen war auch Einzelarbeit möglich (siehe z.B. das Plakat "Stein-Neukirch").
  • Erstellen einer Galerie aus den Plakaten, ggf. einer Regionalkarte, auf der die vorkommenden Gemeinden z.B. mit Schnüren gekennzeichnet sind. 
  • Präsentation:
 Schüler/innen beschreiben die Gestaltung ihres Plakates, bringen Erfahrenes und Gelerntes mit ein, z.B. zur Bedeutung von Altar, Bibel, Kanzel, Kreuz, Taufstein, geschichtliche Informationen, besondere Biographien u.s.w. Ergänzt wurden die Vorträge noch durch Interview- und Filmmaterial. 

 

Schlussbemerkung:

“Kinder lernen Religion nicht hauptsächlich als Lehre, sondern als eine Art Heimatgefühl, das sie mit bestimmten Zeiten und Rhythmen, mit Orten und Ritualen verbinden. Sie lernen Religion also von außen nach innen.“ (Fulbert Steffensky)


SCH