Schulkleidung

Als Evangelisches Gymnasium möchten wir materielle Konkurrenz, wie sie Markenkleidung fördert, nicht unterstützen: Jugendliche versuchen häufig durch ihre Kleidung, ihrer Individualität Ausdruck zu geben. Die Modeindustrie hat dies erkannt und gibt teure Kleidung vor, ohne die man out ist und gehänselt wird. Deshalb haben wir uns in Abstimmung mit Eltern und unseren Schülerinnen und Schülern für Schulkleidung entschieden.

Schulkleidung:

 

 

  • Mindert den Druck, Markenkleidung zu besitzen
  • Verringert zumindest teilweise das soziale Gefälle
  • Fördert die formelle Gleichheit aller Schüler
  • Unterbindet das konkurrenzbetonte Modeverhalten
  • Fördert ein positives Lernklima
  • Fördert die Identifikation mit der Schule
  • Erleichtert den Einstieg neuer Schüler in die Klasse
  • Schulfremde Personen sind leicht zu erkennen
  • Außerschulische Vorgänge können leichter der Schule zugeordnet und geahndet werden
  • Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt gegenüber anderen Schulen wächst
  • Durch einheitliche Schulkleidung kann die Schule im Sinne der Profilierung ihr Image fördern
  • Schulkleidung ist billiger als Markenkleidung

 

Es soll jetzt aber den Kindern nicht einfach eine Kleidung verordnet werden, es sollen in Kooperation mit den anderen Schulen des Schulzentrums, mit den Eltern und Schüler/innen Entwürfe geschaffen werden. Hierfür gibt es Beispiele aus Hamburg, dort hat eine staatliche Schulklasse seit dem Jahr 2000 Schulkleidung eingeführt. Unter www.Schulkleidung.com können hier Beispiele angesehen werden.

 

Wenn Sie sie sonst noch Fragen haben, steht Ihnen Oberkirchenrat Dr. Jens Feld gerne zur Verfügung.

 

Postanschrift:

Ev. Kirche in Hessen und Nassau

Referat Bildung, Schule, Jugend

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Tel. 06151 - 405 - 0