Muss Sportunterricht langweilig sein?

Wer erinnert sich nicht an die gefürchtete Turnstunde von früher? Drei Recks, dreißig Schüler und Bewegungszeiten von ein bis zwei Minuten. Und die wenigsten Schüler konnten die geforderte Leitung erbringen, sei es wegen der fehlenden Übezeit oder der fehlenden körperlichen Voraussetzungen.

 

Das sieht am Evangelischen Gymnasium doch ganz anders aus!

 

In einer einzigen Doppelstunde wird geturnt, gesprungen, geklettert, gekämpft und balanciert. Und es bleibt immer noch Zeit für die Entwicklung eigener Bewegungsabläufe (zum Beispiel an der Wand hoch). Während der Lehrer sich auf die Absicherung von risikoreicheren Stationen beschränkt, können die Schüler eigenständig nach einmaliger Einweisung üben.

 

Aus Sicht des Sportlehrers werden Kraft, Schnelligkeit, mehrere koordinative Fähigkeiten, Kreativität, Durchsetzungsvermögen und Risikoabschätzung geübt. Aus Sicht der Schüler hat der Unterricht schlicht und einfach Spaß gemacht, wie der Betrachter am Videoclip erkennen kann.

 

SCG